Was Sie bei der Baufinanzierung beachten sollten

Bei Baufinanzierungen kann schlechter Rat teuer werden.

Was Bank- oder Bausparkassenvertreter sagen, ist selten wirklich falsch, aber oft gefährlich unvollständig. Wer sich zu einer eigenkapitalarmen oder gar -freien Finanzierung mit 1 Prozent Anfangstilgung überreden lässt, braucht viel Glück, um Hausbau oder Hauskauf am Ende wirklich bezahlen zu können.
Weitere Risiken birgt der Abschluss eines Bauvertrags. Wenn wichtige Leistungen wie die Erschließung des Grundstücks fehlen und kein Geld mehr da ist, kann der Traum vom eigenen Heim schon platzen, bevor der Bau überhaupt richtig angefangen hat.

Optimistische Einplanung der Eigenleistungen

Die Arbeitskraft des Bauherrn selbst wird oft viel zu optimistisch eingeplant.

Wenn der Bauherr die vorgesehenen Eigenleistungen nicht oder nicht pünktlich schafft, werden Nachtragsaufträge und zusätzlicher Kredit nötig.
Vor allem eine ohnehin schon knappe Finanzierung gerät dann schnell ins Rutschen.

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Umschuldung von Baufinanzierungen

Wenn bei eeiner Baufinanzierung die Zinsbindung endet, können Sie problemlos Ihren Kreditgeber wechseln.
Hausbanken ängstigen wechselwillige Kunden häufig mit dem Argument, bei einer Umschuldung würden durch den Bankenwechsel hohe Gebühren anfallen. Dabei liegen diese meist weit unter dem, was Sie sparen können.
Damit Sie nicht unnötig unter Zeitdruck geraten, sollten Sie mindestens drei Monate vor Ablauf einer bestehenden Zinsbindung die vollständigen Finanzierungsunterlagen einreichen. So können Sie in aller Ruhe den Markt beobachten. Aktuelle Zinsen

Meist wird die Baufinanzierung mit einen Annuitätendarlehen zurückgezahlt. Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Laufzeit gleich. Die Annuitätenrate oder kurz Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Da mit jeder Rate ein Teil der Restschuld getilgt wird, verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig getilgt. Der Zinssatz wird bei Abschluss eines Annuitätendarlehens über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Dieser Zeitraum kann sich auch über die komplette Kreditlaufzeit erstrecken. Die Tilgung sollte pro Jahr mindestens 2 Prozent der Kreditsumme betragen. Privatdarlehen von Banken werden oft als Annuitätendarlehen vergeben, da die gleich bleibende Rate eine gute Kalkulationsgrundlage für den Kunden bietet. Das Annuitätendarlehen ist die häufigste Form der Baufinanzierung. In Deutschland wird der Zinssatz üblicherweise für fünf, zehn oder fünfzehn Jahre festgeschrieben. Danach kann der Vertrag gekündigt werden bzw. ein neuer Zinssatz für die Weiterführung des Vertrages muss verhandelt werden. Vergleichen Sie kostenlos

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