Auslandsfinanzierung: Immobilien außerhalb Deutschlands kaufen

Nach wie vor sind Auslandsimmobilien bei deutschen Käufern sehr gefragt. Die hohe Nachfrage geht insbesondere auf ideelle Wünsche und Ansprüche zurück – wer hätte schließlich nicht gerne das Haus am Meer oder ein nettes Häuschen in den Bergen? Doch es gibt weitaus mehr Aspekte, die für den Kauf einer Auslandsimmobilie sprechen. Oftmals ist der Zweitwohnsitz im Ausland deutlich günstiger zu erwerben als ein Haus auf deutschem Boden. Auch die Wertsteigerung der Immobilien konnte in den letzten Jahren in einigen Ländern Europas beachtliche Ausmaße annehmen. Insofern ist die Auslandsimmobilie nicht nur ein beliebtes Feriendomizil, sondern zugleich auch eine renditestarke Kapitalanlage.

Die wenigsten Menschen können allerdings eine Auslandsimmobilie aus eigener Kraft finanzieren. Vielmehr ist ein Darlehen erforderlich, über welche die Auslandsfinanzierung abgedeckt wird. Die Auslandsfinanzierung kann über eine deutsche Bank abgewickelt werden. Das Kreditinstitut finanziert die Wunsch-Immobilie im Ausland meist bis zu einem Beleihungswert von etwa 70 %. Können zusätzliche Sicherheiten gestellt werden, sind einige Banken bereit, die Auslandsfinanzierung auch komplett bis zu 100 % zu übernehmen. Dies gilt auch im Falle einer hervorragenden Bonität, wie etwa bei Beamten.

Zu beachten ist, dass nicht in jedem Land das Kaufobjekt zur Besicherung des Kredits dienen kann. Welche Länder hier aus dem Rahmen fallen, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Kann die Auslandsimmobilie nicht besichert werden, so fällt die genehmigte Darlehenssumme meist deutlich geringer aus – es sei denn, es können zusätzliche Sicherheiten erbracht werden.

Nicht alle Banken in Deutschland übernehmen die Finanzierung für eine Auslandsimmobilie. Dennoch gilt es, die einzelnen Anbieter sorgfältig zu vergleichen, bevor eine entsprechende Entscheidung für die Auslandsfinanzierung gefällt wird.

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