Für wen lohnt sich Factoring?

Factoring ist der Fachbegriff für das Veräußern von Forderungen – zu gut Deutsch: ein Unternehmen verkauft „Rechnungen“ an den Factoring Partner, der die entsprechende Kaufsumme sofort bezahlt, so dass das Unternehmen liquide bleibt und über die Gelder verfügen kann, auch wenn der eigentliche Kunde die Zahlungen verspätet oder gar nicht leistet. Der Factoring Partner kümmert sich des Weiteren um den Forderungseinzig, sofern sich Zahlungsverzögerungen seitens des eigentlichen Kunden ergeben. Das Unternehmen selbst besitzt die Gelder bereits und kann dem gewohnten Arbeitsalltag Fortgang geben, ohne sich um Rechtsanwaltstermine, Inkassogebühren oder Sonstiges zu kümmern. Aber für wen lohnt sich Factoring? Heutzutage ist es an der Tagesordnung, dass Waren gegen Vorkasse, per Kreditkarte oder auch über Internetzahlsysteme wie Paypal und Co. reguliert werden – im Dienstleistungsbereich ist das Ganze jedoch gar nicht so einfach, da viele Dienstleistungskunden zunächst einmal Ergebnisse sehen wollen, bevor Sie Geldbeträge leisten. Sind die Dienstleistungen erst einmal erbracht und wird die Rechnung später nicht bezahlt, steht das Dienstleistungsunternehmen vor einem großen Liquiditätsproblem, welches nur schwerlich wieder auszugleichen ist. Einem Glossar zum Factoring ist zu entnehmen, dass für ebensolche Fälle das Factoring gedacht ist – nämlich um die Unternehmen liquide zu halten und damit die Wirtschaft sowie auch den Arbeitsmarkt anzukurbeln. Nur liquide Unternehmen können es sich leisten, Mitarbeiter einzustellen. Factoring lohnt sich also in jedem Fall für Dienstleister. Aber auch Warenverkäufer, die ihren Kunden die Freiheit gönnen wollen, per Rechnung bezahlen zu können, nutzen gerne diesen Service. Einem Glossar zum Factoring ist ebenfalls zu entnehmen, dass das gesamte Forderungsmanagement vom Factoring Partner übernommen wird.

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